20. 05. 2026

Zaida Saiace

Aktuell, Interpreten, Alben Tango

Das Tagebuch einer Pianistin aus Buenos Aires

Zaida Saiace wird manchen ein Begriff sein. Die argentinische Pianistin hat lange in Deutschland gelebt und ist auch in anderen europäischen Ländern immer wieder aufgetreten. Ihre ersten Aufnahmen stammen aus den 90er Jahren. Sie hat damals klassische Musik in Form eines Tagebuchs interpretiert. „Diario de Pianista“ wurde 1992 in Argentinien, „Diario de Pianista II“ 1996 in Frankreich aufgenommen. Das Album „Tango Novelle“ enthält wie der Name schon sagt Tangos und entstand zwischen 2001 und 2006 in Deutschland, Argentinien und der Schweiz. Alle drei Alben gibt es jetzt über „Danza y Movimiento“. Über einen Klick auf das Cover kommst du zum jeweiligen Album und kannst von dort aus auch eine Plattform auswählen, auf der Du das komplette Album hören oder kaufen kannst.

Ein Hinweis für Sammler: Du kannst alle unsere Veröffentlichungen unkomprimiert als FLAC in den Shops von Qobuz erhalten.*

Und wenn Du mehr über Zaida erfahren möchtest findest du weitere Infos im Bereich unseres Musikverlages.

15. 02. 2026

Cobian 1923 und de Caro 1924 bis 26

Klassisch, Orchester, Audioqualität, Serien, Alben Tango

Cobian 1923 und de Caro 1924 bis 26

In der Serie mit Aufnahmen, deren Geschwindigkeit in sorgfältiger Recherche der damaligen Zeit angepasst wurden, stellen wir hier sechs Alben von Juan Carlos Cobian und Julio de Caro aus der Zeit vor Erfindung des elektrischen Mikrofons vor.

Cobián selber hat nicht so viel aufgenommen. Die beiden 1923er Alben stehen alleine da. Cobián hatte dieses OT gegründet, nachdem er Osvaldo Fresedo verlassen hatte. Dabei sind u.a. der Geiger Agesilao Ferrazzano und Luis Petrucelli am Bandoneon. Beide haben ebenfalls vorher bei Fresedo gespielt. Dabei ist auch Pedro Maffia (Bandoneon). Und die 2. Geige spielt kein anderer als Julio De Caro! Man kann insofern das OT Cobían von 1923 als direkten Vorläufer des OT De Caro ansehen.

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13. 02. 2026

Osvaldo Fresedo 1924 bis 1926

Klassisch, Orchester, Audioqualität, Serien, Alben Tango

Osvaldo Fresedo 1924 bis 1926

In dieser Aufnahmeperiode hat sich das später berühmt gewordene Sextett “Orquesta Típica Fresedo” unter der Leitung von Osvaldo Fresedo am Bandoneon personell, stylistisch und durch den Wechsel der vormaligen Plattenfirma Victor hin zu Nacional Odeón auch vertriebstechnisch neu aufgestellt.

Es gab in dieser Zeit durchaus “Highlghts”, jedoch wurden Einnahmen weiterhin eher im Noten- als im Plattenverkauf realisiert. Die akustische Aufnahmetechnik mit Hilfe des Trichters war einfach noch viel zu rudimentär. als dass ein wirklicher musikalischer Vertrieb hätte erfolgreich sein können.

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18. 02. 2025

Die frühen Jahre des Osvaldo Fresedo

Klassisch, Orchester, Audioqualität, Serien, Alben Tango

In diesen Tagen erscheinen neun Alben, die sich exklusiv mit den frühen Aufnahmen von Osvaldo Fresedo beschäftigen. Manches wird hier zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren wieder zum Tanz freigegeben. Dazu kommt, daß durch die sorgfältige Klangaufbereitung und eine Anpassung an die Geschwindigkeit mit der in den 20ger Jahren des vorherigen Jahrhunderts diese Musik aufgenommen wurde ein besonderer Hör-und Tanzgenuss entstanden ist.

Aller Anfang war die Zeit mit dem Orquesta Tipica Vicente Loduca im Jahr 1917. Hier wurde ein Tanzorchester mit Fresedo und seinem Bandoneon und Francisco Canaro an der Violine Trendsetter für alles, was später im Tango passierte. Das Loduca-Album (siehe unten) enthält alle Aufnahmen, die aktuell von Fresedo mit diesem Orchester bekannt sind.

Nach einem Ausflug in die Musikszene New Yorks erhält Fresedo 1922 einen Vertrag mit dem Label Victor und beginnt mit eigenem Orchester aufzutreten und ins Studio zu gehen. Zu der Zeit gab es noch kein elektrisches Mikrofon. Dessen Vorläufer war ein Trichter und man spricht hier deshalb auch von akustischen Aufnahmen.

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09. 06. 2024

Wie schnell tanzten sie eigentlich damals den Tango?

Klassisch, Orchester, Audioqualität, Serien, Alben Tango

Tango wird meist zu Aufnahmen getanzt, die teilweise mehr als 100 Jahren alt sind. Es knistert und rauscht und manche erleben im Tanz eine Zeitreise in eine andere Welt. Aber haben die Menschen damals wirklich die Musik so gehört, wie wir sie heute hören?

Engagierte Tontechniker haben sich oftmals viel Mühe gegeben, Knacken und Rauschen auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei haben sie meist übersehen, dass viele Aufnahmen im Original in einer anderen Geschwindigkeit gespielt wurden, als die von ihnen bearbeitete Vorlage. Diesem äußerst interessanten Thema hat sich DJ Mark John gewidmet. Auf Grundlage seiner Recherchen veröffentlicht Danza y Movimiento eine neue Serie, in der Tangos zu hören sind, wie sie vor 100 Jahren gehört wurden. Und das führt zu einem neuen Tanzerlebnis, bei dem es möglich wird, noch tiefer in den Tango einzutauchen.

Weshalb ist die Geschwindigkeit vieler Aufnahmen falsch?

Dazu bedarf es eines kleinen aber interessanten Exkurses in die Geschichte des Bandoneons. Eine Geschichte des Tangos ohne Bandoneon ist nicht vorstellbar. Jeder hat schon mal bei einer Livemusikveranstaltung gehört, wie die Instrumente zu Beginn eines Konzertes gestimmt werden. Wenn nicht, klingt es schräg. Um zusammen musizieren zu können, bedarf es des gemeinsamen Nenners. Und das ist der sogenannte Kammerton A. Der Dirigent lauscht dem Kammerton auf seiner Stimmgabel und die Instrumente tunen sich ein. Wenn A bei allen Instrumenten gleich schwingt kann’s losgehen.

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